Turn- und Sportverein Reichertshofen 1895 e.V.

"Fit durch den Sport!"

42. Werner von Linde Gedächtnissportfest in München

Am 10.03. und 11.03. fuhren insgesamt 7 Athleten des TSV Reichertshofen nach München in die Werner-von-Linde-Halle, um dort beim 42. Werner von Linde Gedächtnissportfest in unterschiedlichen Altersklassen gegen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Italien in verschiedenen Disziplinen anzutreten.

Linde2018

Am Samstag den 10.03. fuhr Julia Gold als alleinige Athletin vom TSV Reichertshofen in der Klasse W13 zum Wettkampf. Sie ist in 3 Disziplinen angetreten, ganz klassisch 60 m Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen. Im 60m Sprint startete sie im 3. Vorlauf und beendete diesen mit einer Zeit von 9.17 sec. Leider hat sie sich mit dieser Zeit nicht für den Endlauf qualifiziert.Beim Weitsprung lief es ein bisschen besser, dort konnte sie mit einer Weite von 4,32m den Endkampf erreichen. Könnte aber ihre Weite von 4,32m aus dem 2. Durchgang nicht mehr verbessern und landete am Ende auf einem guten 7. Platz. Die letzte Disziplin an diesem Tag war für sie das Kugelstoßen, wo sie sich für den Endkampf leider nicht qualifiziert hat, bei ihren 3 Stößen kam sie auf eine Weite von 6,88m. Mit dieser Weite belegte sie am Ende einen guten 10. Platz.

Am Sontag den 11.03. fuhren wir mit 6 Athleten des TSV Reichertshofen in der Altersklasse U18 zum Wettkampf.

Florian Weber hat quasi den Wettkampftag eröffnet und ging in der Altersklasse M14 im Kugelstoßen an den Start. Für ihn war es wieder ein guter Wettkampf er hat die 4kg Kugel auf 10,60m gestoßen, für ihn eine neue Bestweite und er kann stolz auf seine Leistung sein. Mit dieser Weite ist er wegen 7 cm diesmal nicht aufs Stockerl gekommen, er hat damit den 4. Platz belegt. Schade.

Zeitgleich sind Anika Berndorfer und Samira Wasner beim 60m Sprint angetreten. Anika hat ihren Lauf mit einer Zeit von 8,49 sec beendet und hat den Endlauf ganz knapp um 1 Hundertstel verpasst, am Ende des Tages ein sehr guter 9. Platz. Samira, die eigentlich auf längeren Strecken zu Hause ist, kann mit einer guten Leistung von 8,88 sec zufrieden sein. Sie landete mit ihrer Leistung im Mittelfeld. 

Anika Berndorfer hatte noch das Vergnügen bei 60 m Hürden anzutreten und beendete den Lauf mit gemischten Gefühlen, diesmal ist es nicht so flüssig gelaufen, sie erreichte eine Zeit von 10,22 sec den 13. Platz.

Lukas Graßl trat ebenfalls, wie Florian Weber, mit der 4kg Kugel beim Kugelstoßen an. In einem starken Teilnehmerfeld der Altersklasse M15 musste er mit seinen ersten 3 Versuchen um den Einzug in die Endrunde der besten 8 kämpfen. Körperlich leicht angeschlagen gab er sein bestes und erreichte als Achter den Endkampf, dort steigerte er sich noch mal und erreichte mit einer Weite von 9,72m den 6. Platz. Persönlich leicht enttäuscht hat er den Wettkampf schnell abgehakt, sein für sich selbst gegebenes Ziel hat er heute nicht erreicht. 

Christiane Preß und Lisa Graßl hatten auch noch ihre Disziplinen vor sich, beide traten beim Kugelstoßen an,  Christiane in der Altersklasse W13 mit der 3kg Kugel und Lisa in der Altersklasse weibliche U18 auch mit der 3kg Kugel. Christiane ging etwas verhalten in den Wettkampf, war sie doch leicht aufgeregt. Desto trotz machte sie einen guten Wettkampf und erreichte bei 3 Versuchen eine Weite von 7,25m. Mit dieser Weite hat sie zwar den Endkampf nicht erreicht aber ihre persönliche Bestleistung eingestellt und war am Ende richtig zuversichtlich, da geht noch mehr. Der Ehrgeiz wurde gepackt. 

Lisa Graßl hingegen hatte bei mir ihrem Wettkampf ein dichtes und starkes Teilnehmerfeld. Sie gab ihr bestes und stoß die Kugel beim 2. Versuch auf 9,03m. Mit dieser Weite erreichte sie eine neue Bestleistung. Sie hat damit zwar den Endkampf verpasst aber ihr persönliches Ziel von mind. 9m zustoßen hat sie geschafft und war richtig happy. 

Die letzte Disziplin unserer Athleten an diesem Tag hatte Samira Wasner. Sie ging im 800 m Lauf in der Altersklasse W15 an den Start. Für sie war dies der 2. Start in der Halle und auch über diese Distanz. Da sich Samira eher auf der 2000 m Strecke wohl fühlt, tat sie sich wieder schwer mit der Renneinteilung. Sie ging im 1. Lauf an den Start und startete ihr Rennen diesmal zu verhalten, verpasste in den ersten beiden Runden den Anschluss an die Führenden. In der letzten Runde sah sie, dass die zwei führenden am Ende ihrer Kräfte waren und gab nochmal alles. Beim Zielsprint holte sie gute 40 m auf und erreichte mit einer Zeit von 2:48:52 min in ihrem Lauf den 2. Platz. Da der 2. Lauf der bessere Lauf gewesen ist, erreichte sie in der Endabrechnung den 8. Platz. Nicht ganz so zufrieden beendete sie somit den Wettkampftag unserer Athleten.

Summasumarum  können wir mit dem Wettkampfwochenende zufrieden sein, es wurden neue Bestleistungen erreicht bzw. bestehende Leistungen eingestellt. 

Das Kräftemessen den mit Athleten u.a. aus Österreich und Italien hat doch einen anderen aber positiven Reiz.

Für den ein oder anderen Athlet war das Wochenende nicht so gut verlaufen  aber hier heißt es: „abhaken, den Mund abputzen“ und nach vorne schauen. 

Wir gratulieren unseren Sportlern zu ihren neuen Bestleistungen